Erwerbstätigkeit im Rentenalter hat sich verdoppelt

Blog-Kommentar vom 26.06.2021

Quelle:

Selbst die FAZ scheint es mit den tatsächlichen Zahlen nicht so genau zu nehmen! Sie schreiben auf Verweis auf das statistische Bundesamt, dass die Erwerbstätigenquote auf 8% gestiegen sei. Ich denke diese Quoten sind deutlich höher, denn wie Sie auf den nachfolgenden 2 Bildern sehen werden, hatten wir bereits 2012 eine Quote von 11,2% unter den 65-69-jährigen und 2015 waren es bereits 14,5% in derselben Altersgruppe. Auch hier ist die Quelle das Statische Bundesamt.

Auch das statische Bundesamt scheint hier die Zahlen, die Sie in der Vergangenheit bereits veröffentlichten, nicht mehr zu kennen oder wie würden Sie sich diese Differenzen erklären?

Generell ist zu der beschriebenen Situation zu sagen, dass die Rentensituation, die die Menschen zu erwarten haben, so gar nicht rosig aussehen wird. Nein eher noch, können sich ca. 70-80% der zukünftigen und auch heutigen Rentner auf sehr starke wirtschaftliche Einschnitte in Ihrem Rentenalter vorbereiten und eine damit einhergehende Existenzangst wäre durchaus verständlich.

Das Selbständige noch stärker betroffen sind, liegt in der Natur der Sache. Diese haben es leider oftmals versäumt rechtzeitig und auch ausreichend für Ihre Rente vorzusorgen. Während Arbeitnehmer knapp 20% Ihres Bruttoverdienstes durch Rentenbeiträge vom Gehalt abgezogen bekommen, verpassen Selbständige die Gelegenheit zu Beginn Ihres „neuen“ Arbeitsabschnittes sofort eine für sich frei zu wählende Altersvorsorge festzulegen. Meist beginnen Sie dann erst mit 40 oder noch später. Das hierdurch eine größere Rentenlücke entsteht als zumeist gedacht, ist reine Mathematik. Außerdem vergessen viele inflationäre Tendenzen bei den Rentenberechnungen mitzuberücksichtigen.

Nur wer ausreichend vorsorgt, braucht sich darüber keine Gedanken zu machen! Wollen Sie mehr darüber erfahren, dann melden Sie sich bei uns.

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